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Siedlung sieht ihre Strategie bestätigt!                                        

GEWOS-Institut veröffentlichte Sonderauswertung zur Wohnungsmarktentwicklung in Cuxhaven

CUXHAVEN. Die „Siedlungsgesellschaft Cuxhaven“ bewertet das Ergebnis sehr positiv: Nachdem im März eine Studie des GEWOSInstitutes für Stadt-, Regionalund Wohnforschung die „Entwicklung der Wohnungsmärkte in Niedersachsen und Bremen bis 2025“ untersucht hatte, wurde jetzt eine Sonderauswertung durchgeführt, um die Wohnungsmarktentwicklung der Stadt Cuxhaven unabhängig vom Landkreis betrachten zu können. Dabei wurde der Basisvariante, beruhend auf der amtlichen Bevölkerungsvorausschätzung auf Basis der Daten von 2009, eine Positiv-Variante, die erstmals auch die Entwicklung der Offshore-Industrie sowie den Ausbau des Bundeswehrstützpunktes in Nordholz einbezieht, gegenübergestellt.Dazu wurden u.a. Gespräche mit der Wirtschaftsförderung, der Agentur für Arbeit und der Bundeswehr geführt sowie aktuelle Gutachten ausgewertet. Die Experten kommen zu der Einschätzung, dass durch dieses Wachstum rund 1500 zusätzliche Haushalte auf die Stadt Cuxhaven entfallen. „Bezieht man diese Aspekte mit ein, zeigt sich ein viel  differenzierteres und deutlich positiveres Bild, das unsere Modernisierungsoffensive umfänglich bestätigt“, so Erich Schruff, Vorstand der städtischen Siedlung. Ein Modernisierungsbedarf Die Studie berücksichtigt auch Maßnahmen zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes, wie z.B.Stilllegungen und Abrisse, sowie marktbedingte Abgänge im Bestand durch Wohnungszusammenlegungen und Umnutzungen. Unabhängig davon, so die Forscher, „besteht ein großer Bedarf an der Modernisierung der Wohnungsbestände. Viele Bestandswohnungen sind aufgrund ihrerAusstattungsdefizite und energetischen Mängel heute nicht mehr marktfähig.“ Um die Nachfrage erfüllen zu können, muss das Wohnungsangebot „rechtzeitig qualifiziert“ werden. Die Wissenschaftler geben klare Handlungsempfehlungen: Dazu gehören die warmmietenneutrale energetische Modernisierung und der Bau barrierearmer Wohnungen ebenso wie einzelne Neubauten von komfortabel ausgestatteten Wohnungen in guten innerstädtischen Lagen und in Strandnähe.

Besonderes Gewicht sollte dabei auf die am Markt stark nachgefragten Wohnungen mittlerer Größe gelegt werden. Dazu Erich Schruff: „In den Handlungsempfehlungen zeigt sich, dass wir mit der Modernisierungsoffensive seit 2005 auf dem richtigen Weg sind.

Die Zusammenlegung von Kleinstwohnungen zu mittelgroßen Einheiten mit modernen Grundrissen ist kundengerecht und stabilisiert den Markt. Die energetische Sanierung, mit der wir bei Schlichtbauten aus den 50er-Jahren heute teilweise Niedrigenergiehausstandard erreichen, ist für unsere Mieter nahezu kostenneutral und schont die Umwelt. Der barrierearme Umbau von Wohnungen z.B. im Wohnpark Dobben trägt dem demografischen Wandel ebenso Rechnung wie der Einbau von Fahrstühlen, z.B. in der Delftstraße, oder die Errichtung des Nahversorgungszentrums Wagnerstraße/Feldweg zur Verbesserung der Infrastruktur im Musiker- und Pädagogenviertel.“

Unter Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten zieht das renommierte GEWOS-Institut eine positive Bilanz, die sich von der allgemeinen Prognose für den Landkreis deutlich unterscheidet: die Einwohner- und Haushaltsentwicklung nimmt demnach einen deutlich positiveren Verlauf und der Wohnungsüberhang reduziert sich im Geschosswohnungsbau von 23% auf nur noch ca. 5 % bis zum Jahr 2025. Dazu GEWOS: „Wenn es gelingt, Cuxhaven auch nach 2025 als Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln, kann langfristig eine positive Trendwende auch bei der Einwohner- und Haushaltsentwicklung einsetzen.“ Die Studie enthält jedoch auch eine deutliche Warnung: „Zukünftig ist damit zu rechnen, dass Mieten für Wohnungen mit gehobenem Standard steigen, während unsanierte Bestände zunehmend von Leerstand gekennzeichnet sein werden.“ (cn/hwi)

Hier das GEWOS-Gutachten zum Download

 

 



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