Emil Maetzel - ein Landschaftsmaler und Expressionist 1877 - 1955
Am Freitag, den 25. Februar 2011, wurde um 17.00 Uhr in den Cuxhavener Kunsträumen, am Feldweg 24, 27472 Cuxhaven, die Ausstellung "Emil Maetzel - Landschaftsmaler und Expressionist" mit einer Vernissage, eröffnet. Peter Bussler sprach, nach einer Begrüßung durch Frau Sellmer, einführende Worte.

- Das Aquarell "Frauenportät"
Der am 05. Mai 1877 geborene Maler und Grafiker "Emil Maetzel" gehört zu den wenigen, in Cuxhaven geborenen bildenden Künstlern, die weit über die Grenzen ihrer Geburtsstadt hinaus Bedeutung erlangt haben.
Frühzeitig hatte sich Maetzel als Landshaftsmaler norddeutscher Motive entwickelt. Stark beeinflusst vom deutschen Expressionismus, aber auch von den Kunstwerken Afrikas und Ozeaniens, gehörte vor allem Karl Schmidt-Rottluff zu seinen Vorbildern.
Maetzel hatte sein Können vornehmlich in der Aquarellmalerei und der Grafik unter Beweis bestellt. Erst in den 1940er Jahren wirdmete er sich verstärt der Ölmalerei. Seine Stillleben und figürlichen Malereien weisen ihn als einen Künstler aus, dessen Beeinflussung durch Kubismus und Expressionismus unverkennbar ist. (cn/jp)
Die Ausstellung ist vom 26. Februar bis 01. Mai 2011, Mittwoch bis Freitag 15.00 - 19.00 Uhr, sowie Samstag und Sonntag 14.00 - 18.00 Uhr, im Forum der Siedlung, Feldweg 24, 27472 Cuxhaven, zu besichtigen.
Die Kunst ist ein Strom in ständiger Bewegung
Worpswede - Fischerhude - Linienthal
- "Worpsweder Kind" (Anni)
Lilienthal ist die Verbindungsstelle zwischen Bremen und den Künstlerorten Worpswede und Fischerhude.
Aus diesen Regionen werden von Malern und Malerinnen der sogenannten ersten und zweiten Generation bis hin zur zeitgenössischen Kunst Werke gesammelt.
Im Forum der Siedlung wurden von der Lilienthaler Kunststiftung
Werke von 33 verschiedenen Künstlern ausgestellt.
Am 26. November 2010 wurde die Ausstellung "Im Strom der Zeit" im Siedlung Forum, Feldweg 24, 27472 Cuxhaven, eröffnet.
Das Grußwort der Stadt überbrachte Bernd Jothe, Bürgermeister.
Einleitung und Begrüßung wurden von Erich Schruff, Siedlung und
Helga Sellmer, Cuxhavener Kunsträume übernommen.
Ein Fachvortrag wurde von Hans Adolf Cordes, Lilienthaler Kunststiftung, debütiert.

- Udo Peters

- Wilhelm Bartsch

- Hermann Angermeyer
Die viel besuchte Ausstellung wurde nach einer Ausstellungsverlängerung, am Sonntag, den 06.02.2011,
mit einer Vinissage beendet.
Öffnungszeiten: Mi. bis Fr. 15.00 - 19.00 Uhr und
Sa. und So. 14.00 - 18.00 Uhr
Seminar zum Thema: Lebensmittel Fisch

Fisch, insbesondere frischer Fisch ist ein sehr sensibles Lebensmittel. Besonders in Bezug auf die Hygiene-Anforderungen.
Deshalb hat das Cuxhavener Untersuchungsamt für Fische und Fischwaren, heute LAVES, seit Jahren Tierärzte aus dem Bereich Lebensmittelkontrolle und Überwachung zu Fortbildungsseminaren eingeladen.
Die diesjährige dreitägige Veranstaltung, diesmal in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Instituten in Bremen und Bremerhaven, auch unter Fischkompetenzzentrum Nord bekannt, mit über 40 Tierärzten, wurde im Forum der "Siedlung", Feldweg 24, 27472 Cuxhaven, abgehalten.
Bei Interesse zur Anmietung informieren wir Sie gerne über unsere unterschiedlichen Räumlichkeiten im Forum der Siedlung.
Gerne können Sie unter der Tel. 04721/558-210 nähere Informationen erhalten.
Gegenständlich - Gegenstandsfrei
Für diese Gemeinschaftsschau
hatten sich die in Cuxhaven und
umzu bestens bekannten Künstler
Claudia Domeyer, Bernd Lohmann,
Solveg Börnsen und Jutta Lohmann
zusammengefunden.
Sie zeigten bis zum 07.11.2010
in den weitläufigen Ausstellungsräumen,
im Forum der "Siedlung",
Objekte, Fotografie, Malerei und
sogenannte "Mixed-Media"-Arbeiten.
Ein Maler des Meeres & der Küste
"Carlos Grethe"

Mit dem Tode von Professor Carlos Grethe am 24. Oktober 1913, noch keine 50 Jahre alt, hatte Deutschland einen seiner herausragenden Darsteller der Nordsee und der norddeutschen Küstenlandschaft verloren.
Der am 25. September 1864 als Sohn niederdeutscher Eltern in Montevideo/Uruguay geborene Künstler war im Jahre 1869 als Fünfjähriger zusammen mit seinen in Südamerika wohlhabend gewordenen Eltern nach Hamburg gelangt. Bereits auf der Überfahrt hatten sich dem Knaben die Eindrücke und Bilder der See unvergesslich eingeprägt.
Grethe genoss den Vorzug, die mannigfaltigen Eindrücke des Meeres, das teilweise weltabgeschiedene Leben der Matrosen, die Fischer auf hoher See, die Arbeit auf dem schwankenden Deck eines Lotsenschoners und die rasch wechselnden atmosphärischen Stimmungen der Niederelberegion auf unzähligen Studienreisen persönlich erlebt und beobachtet zu haben.
Eine unternommene Seereise auf einem Schoner nach Mexiko in den Jahren 1886/87 hatte ihm die Tücken des Meeres, das harte Leben an Bord von Segelschiffen und der dauernde Kampf geegen die Elemente waren ihm bald genauso vertraut wie den Seeleuten selbst.

Der Name Carlos Grethe bleibt indes für alle Zeiten eng verbunden mit der Gründung der Duhner und der Altenwalder Künstlerkolonie. Hier hat er vor Ort Kunstgeschichte geschrieben, seine Arbeiten - Ölbilder, Zeichnungen und Lithographien - fanden allerdings weit über die Küstenregion hinaus Beachtung.
"Die Siedlung" stellt für die Ausstellung, vom 6. August bis zum 26. September 2010, wieder ihr Siedlung Forum am Feldweg 24, Cuxhaven, zur Verfügung.
Ein Cuxhavener Landschaftsmaler
"Hans Papendick"
Die Ausstellungseröffnung von Hans Papendick, am 18. Juni 2010 in den Cuxhavener Kunsträumen, hatte auf reges Interesse gestoßen.
Bei der Vernissage drängten sich weit über hundert Besucher um die ausgestellten Werke des im Jahr 1993 verstorbenen Cuxhavener Landschaftsmalers.
Als ein "Mann mit Kraftvollen Händen", der den Aquarellpinsel dennoch gefühlvoll zu führen verstand, beschrieb der Autor und Heimatforscher Peter Bussler in seiner Eröffnungsrede den aus Ostpreußen stammenden Künstler, der seine Motive vor allem in der hiesigen Küstenlandschaft fand.
Anders als auf den Aquarellen und Federzeichnungen mit den wechselvollen Erscheinungen unserer Küstenlandschaft bevorzugte Hans Papendick bei seinen Kohle- und Bleistiftzeichnngen häufig einen deutlich robusteren, kraftvollen, mitunter fast rustikalen Stil.
Der Künstler war auf dem Umweg eines Kunstschlossermeisters zur Malerei gelangt. Bereits seit seinem zehnten Lebensjahr hatte sich der Künstler erkennbar aufgeschlossen für die Kunst gezeigt.
Am 11. Januar 1928 wurde Hans Papendick in Cuxhaven, Ortsteil Döse, geboren. Verstorben ist der Künstler bereits im Alter von 65 Jahren, am 10. Oktober 1993.
Die Bildergalerie von Hans Papendick, in den Räumen "der Siedlung", war nach einer Verlängerung der Ausstellungszeit bis zum 25.07.2010 zu besichtigen.
"Frühjahrsausstellung" 2010 der Cuxhavener Kunsträume im Siedlung Forum
Im Beisein zahlreicher Gäste wurde die Ausstellung, des Künstlers Jürgen Moldenhauer, zunächst durch Grußworte von Ralf Cosack, Pressesprecher der Siedlungsgesellschaft Cuxhaven AG, eröffnet. Er sei froh, dass die traditionelle Frühjahrsausstellung, diesmal unter dem Titel "Monopoly de Luxe" oder "Wie wir unsere Welt ruinieren", wieder realisiert werden konnte. Auch Bürgermeister Bernd Jothe fand treffende Grußworte .
Einen tiefgründigeren Einblick in die Arbeiten Moldenhauers gab die Kulturwissenschaftlerin Angela Piplak. "Nachdenklich, manchmal impulsiv und direkt, aber auch humorvoll: Jürgen Moldenhauer spürt mit seiner Kunst den Auswirkungen einer entfesselten Globalisierung nach, die bis in die kleinsten Verästelungen der Lebenswelt hineinreicht". Mit diesen Worten beschreibt Angela Piplak die unter dem Ausstellungstitel "Monopoly de Luxe" zusammen gestellten Arbeiten Jürgen Moldenhauers.
Die Arbeiten Jürgen Moldenhauers (Jahrgang 1951) tragen so prägnante Titel wie "Grün" oder "Ich werd den Filz nicht los".
Mit vielen seiner Werke der aktuellen Frühjahrsausstellung im Siedlung Forum stößt der Künstler den Betrachter mit einer überdeutlichen Symbolik und Metaphorik mitten in das Problem hinein, dass die viel zitierte "Entfesselte Globalisierung" den Menschen beschert.
Der "Stuhl des Vorsitzenden" (2005) schwebt im Siedlung Forum beswusst an prominenter Stelle. Kaum ein anderes Werk des Künstlers stellt seine Gesellschaftskritik so plastisch dar.
Die exponierte Lage des Stuhls allein ist für seinen Nutzer aber keineswegs ein sicheres Erfolgsversprrechen: Er ist um ein Bein gekürzt und somit in eine bedrohliche Schieflage geraten. Das Material für seinen Arbeiten besteht oft aus Abfall: hier ein alter Polsterstuhl vom Sperrmüll, beklebt mit geschredderten D-Mark-Scheinen. Mit diesem "Stuhl des Vorsitzenden" spottet Moldenhauer über abgehobene Bankmanager; ein weiters Beispiel für seine Reflexionen.
Neben den Kunsträumen dienen auch die anliegende Caféteria sowie die Toiletten zur Präsentation der über 30 Arbeiten von Jürgen Moldenhauer.
Die Frühjahrsausstellung 2010, gestaltet von Jürgen Moldenhauer, in Zusammenarbeit mit der Galerie FormArt, war bis zum 6. Juni im Forum "der Siedllung", Feldweg 24, zu sehen. Parallel und ebenfalls bis zum 6. Juni war die wiedereröffnete Austellung "Ernst Gock" zu besichtigen.
Umfangreiche Werkschau von dem Maler "Horst de Marées" war in den Cuxhavener Kunsträumen zu sehen

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Siedlung, Trude Meyer, begrüßte die Gäste und gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass das kulturelle Engagement des Fördervereines von so vielen Menschen angenommen wird.
Es folgte der kulturhistorische Fachvortrag von Dr. Kerstin Gräfin von Schwerin.
Die Vorsitzende des Fördervereines Cuxhavener Kunsträume e.V. bedankte sich bei allen Helfern und bat um weitere finanzielle Hilfe, da der Verein keinerlei öffentliche Gelder erhält.
Der 1895 in Weimar geborene Künstler Horst de Marées hatte sich in den 1920er Jahren zum erfolgreichen Porträtmaler entwickelt und übersiedelte nach Florenz.
1933 erfolgte die Rückkehr nach Deutschland, wo er in Ostpreußen ansässig wurde.
1936 war er an der Ausstellung "Das deutsche Wandbild der Gegenwart" in Karlsruhe beteiligt.
Allerdings erhielt er 1937 Ausstellungsverbot und galt als entartet, so dass zahlreiche seiner Werke aus den Ausstellungen entfernt wurden.
Nach Flucht und Vertreibung 1944 folgte die Niederlassung in Thüringen, wo er seine künstlerische Arbeit fortsetzte. Er war in der entstehenden DDR zwar anerkannt, musste sich gleichwohl erheblichen Zwängen und Einschränkungen unterwerfen.
Im Jahre 1960 wollte er sich wegen einer Operation nach Westdeutschland begeben, allerdings wurde ihm die Ausreise verweigert, so dass er floh und sich in Osterbruch bei Otterndorf niederließ. Er unternahm Studien- und Malreisen nach Holland, Spanien, Frankreich und in die Schweiz.
Horst de Marées starb am 2. Januar 1988 in Otterndorf.

Mit seinen Werken ist Horst de Marées im Folkwang-Museum Essen, im Staatlichen Lindenau-Museum Altenburg sowie in der Staatlichen Kunstsammlung Weimar und im Anger-Museum Weimar vertreten.
Sein Gesamtwerk umfasst mehrere Tausend Arbeiten, die sich teilweise in Museen befinden. Ein beachtlicher Teil seines Nachlasses befindet sich in Privatbesitz.
Gezeigt wurden in den Cuxhavener Kunsträumen, im Forum "der Siedlung", mehr als 60 Exponate aus verschiedenen Schaffensperioden sowie eine Anzahl persönlicher Gegenstände, Briefe und Fotos aus dem Leben des Malers.
Die Ausstellung war bis zum 05. April zu besichtigen gewesen.











